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Die hohe Kunst
des Schleusens
- ist überhaupt keine Kunst!
Aufwärts
Machen Sie
achtern mit einem kurzen Tauende fest, das sich senkrecht zu einem Ring
streckt. Befestigen Sie das Vorschifftauende im Boot und schlingen Sie
das andere Ende durch einen Ring oder um einen Poller, so daß er entweder
vom Boot oder vom Land aus gestreckt gehalten werden kann.
Wenn das
Wasser in die Schleusenkammer eingelassen wird, muß das Vorschifftauende
gestreckt gehalten werden, wenn das Wasserniveau steigt.
Nun ist
die Schleusenkammer gefüllt, und das Boot hat sich etwas nach vorne bewegt.
Das feste Achtertauende hat sich die ganze Zeit über selbsttätig angepaßt.
Abwärts
Legen Sie niemals das vordere wie auch das achtere Tauende sowohl am
Boot wie auch am Kai fest!
Machen Sie die Tauenden im Boot fest und lassen Sie die Leinen durch die
Ringe und zurück ins Boot laufen.
Ziehen Sie
vorsichtig das Tauende nach abgeschlossener Schleusung durch den Ring,
so daß es sich nicht verklemmt.
Achten Sie
darauf, daß das Boot vor der gelben Markierung liegt, die die Schleusenschwelle
kennzeichnet.
Der Höhenunterschied
in den Schleusen ist normal 2 - 3 m. Am größten, nämlich 3,5 m, ist der
Unterschied in der Schleuse von Forsvik.
Ausrüstung
Die Schwimmweste ist eine Selbstverständlichkeit an Bord, besonders für
Kinder. Fender sind auch wichtig.
Denken Sie daran, daß die Kais sehr niedrig sind.
Die Vertäuungsleinen müssen an die Größe des Bootes angepaßt werden. Ein
achteres Tauende muß mindestens 6 - 8 m lang sein, und beim vorderen Tauende
werden 8 - 10 m benötigt.
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